Oldenburg und die Besonderheiten der Abwasserleitungen
Die Hansestadt Oldenburg erstreckt sich über 103 Quadratkilometer mit etwa 159.000 Einwohnern. Die Stadt gliedert sich in über 20 Stadtteile, von denen viele noch stark von der Gründerzeit geprägt sind. Besonders in Vierteln wie Eversten, Nadorst und Haarentor finden sich Mehrfamilienhäuser und Altbau-Gebäude aus der Jahrhundertwende, deren Rohrsysteme heute verstärkt anfällig für Verstopfungen und Verschleiß sind. Hinzu kommen in den umliegenden Bereichen wie Kreyenbrück und Krusenbusch auch ländlichere Strukturen mit Grundstücken, die empfindlicher auf Wurzeleinwuchs in den Leitungen reagieren.
Das feuchte Klima Nordwestdeutschlands und die Bodenbeschaffenheit im Raum Oldenburg – mit Mooranteilen in Bereichen wie Beim Schwarzen Moor oder Beim Weißen Moor – erfordern regelmäßig Kanalreinigung und Wartung. Besonders ältere Grundleitungen können hier anfällig für Risse und Durchfeuchtung sein.